Bäume von unten aufgenommen

Supervision


Supervision? Was ist das? 

Die Supervision ist eine Form der Beratung für Mitarbeiter*innen und fördert vor allem die Kommunikation und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Supervision ist in all jenen Fällen angebracht in denen sich in der Gestaltung von Arbeitsprozessen und Arbeitsbeziehungen Probleme ergeben.
 

Unterschiedliche Formen der Supervision 

„Einzelsetting“
Eine Supervisionssitzung kann in einem „Einzelsetting“ zwischen dem Supervisor und dem Supervisanden stattfinden.

Im „Gruppensetting“ sind neben dem Supervisanden und dem Supervisor noch weitere Personen an der Problemlösung beteiligt.
 
Der/die Supervisor*in leitet den Supervisionsprozess an und gestaltet diesen. Dem/den/der Mitarbeiter*innen  wird auf diese Weise ermöglicht, die eigene Arbeit zu überdenken und im Team zu besprechen.
 

Was bedeutet Supervision?

Der Begriff Supervision stammt aus dem Lateinischen (supervidere) und bedeutet "überblicken". Diese Beratungsform eröffnet neue Perspektiven auf komplizierte Situationen und die Reflexion derselben.

In jedem Arbeitsumfeld stellen sich immer wieder Herausforderungen. Ganz gleich ob es ein Konflikt zwischen Mitarbeiter*innen ist, der die Arbeitsatmosphäre stört oder ein Projekt ins Stocken geraten ist. Auch schwierige Klient*innen, allgemein belastende Situationen oder auch Mobbing können in einer Supervision besprochen werden. 
 

Was passiert bei einer Supervision?

Das Supervisionssetting bietet Raum über alle Themen zu sprechen, die im Arbeitsumfeld relevant sind. Probleme werden klar zur Sprache gebracht um eine Klärung von Konflikten zu ermöglichen.
 

Ist Supervision wirklich wirksam?

Eine Untersuchung der FH Oberösterreich zeigte, dass 63% der Mitarbeiter*innen von „Jugend am Werk Linz“ die Wirkung von Supervision zur psychischen Gesundheit als "sehr gut" oder "gut" bewerteten. Mitarbeiter*innen, die diese Beratungsform intensiver nutzen, schätzten deren Beitrag sogar auf 70 % ein.

Aber nicht nur die Mitarbeiter*innen sind von den positiven Auswirkungen überzeugt. Auch die Führungskräfte von "Jugend am Werk" bestätigten, dass Supervision die Psychohygiene und die Gesundheitsprophylaxe verbessern. (http://www.widter.com/pdf/PA-OeVS-Gesundheit.pdf)
 
Wichtig ist Supervision nicht erst dann in Anspruch zu nehmen, wenn die Probleme schon über den Kopf wachsen, sondern diese als Psychohygienefaktor zu sehen und regelmäßige Einheiten einzuplanen.
 

 


 
 Mag.a Alexandra Albrecht fairTREAT Psychotherapie Korneuburg, Stockerau